Nachgeschaut: Pfarrerin Anna Vinatzer

Der Film- und Diskussionsabend

Montag, 27. Juni 2022, 20.20 Uhr

Die Meranerin hat katholische Theologie studiert und ist dann zum evangelischen Glauben konvertiert. Heute ist sie Pfarrerin von Wien Floridsdorf. Anschließend an den Film die Diskussion mit Judith Bertagnolli.

Anna Vinatzer aus Meran hat katholische Theologie studiert. Doch die Zweifel und das Unbehagen in ihr wurden immer stärker. Schließlich ist sie zum evangelischen Glauben konvertiert: "Ich möchte das, was in der Bibel steht, glaubwürdig und auf Augenhöhe verkündigen und hinter meiner Kirche stehen", sagt sie. Als Pfarrerin hat sie derzeit mit Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen alle Hände voll zu tun und versucht dabei, den Spagat zwischen Beruf und Familie zu schaffen. Der Filmemacher Karl Prossliner hat Anna Vinatzer, Pfarrerin von Wien Floridsdorf, dabei einen Tag lang begleitet.
Im Anschluss daran geht es bei "Nachgeschaut" um die Frage, was es bedeutet, der eigenen Sehnsucht zu folgen und eigene Wege zu gehen.
Im Plessi-Museum am Brenner werden verschiedene Gäste bei Judith Bertagnolli erzählen, was sie antreibt und wie sie es schaffen, jenes Leben zu führen, wonach sie sich sehnen:
die Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer, die Pfarrerin Anna Vinatzer, der Landwirt Günther Pernthaler, der mit seiner Familie fast autark lebt und Dietmar Gstrein, der zum jüdischen Glauben konvertiert ist.
Auch Bischof Ivo Muser wird Gast bei „Nachgeschaut“ sein - und Waltraud Steger wird erzählen, wie sich das Leben am Brenner in den vergangenen 50 Jahren verändert hat.