Auf rot-weißen Spuren Indiens

Feste, Kinderdörfer und Köche (Folge II)

Filmemacher Helmut Lechthaler auf weiß-roten Spuren in Indien. Fündig wurde er beim größten Fest der Welt in Allahabad, in einem Kinderdorf in Goa, in Fort Kochi und in der Millionenstadt Pune, wo vier Südtiroler leben.

Peter Tappeiner aus Latsch ist Bio-Bauer und Meditationslehrer und pflegt seit Jahren regen Kontakt zu Indien. Alle zwölf Jahre findet das weltweit größte Festival an den heiligen Flüssen bei Allahabad statt. Unzählige Pilger baden dort, um dem Nirvana ein Stück näher zu kommen.
Tappeiner lässt sich bei diesem Fest inspirieren. Er ist auch auf der Suche nach alten vedischen Schriften in Indien. Diese Aufzeichnungen beinhalten die Wissenschaft der Pflanzen für ein langes und gesundes Leben.
Der Südtiroler Weinbauer Thomas Ebner und die Wienerin Hanna-Maria Menne unterstützen seit Jahren ein Kinderdorf für Waisenkinder in der Nähe von Goa.
Gabriella Milanesi, Pflegeassistentin aus Bruneck, war immer wieder in Indien auf Urlaub. Vor einigen Jahren wurde sie dort von einem Autobus angefahren und schwer verletzt. Die Genesung in der Heimat dauerte sehr lange. Gabriella verlor ihre Arbeit und kehrte nach Indien zurück, um sich von ayurvedischen Ärzten behandeln zu lassen. Seitdem lebt sie dort.
Den Eishockeyspieler Christian Huber aus Meran verschlug es durch Zufall in eine Küche, wo er das Kochen von der Pike auf lernte. Seit acht Jahren ist er Chefkoch im Italienischen Restaurant eines Fünfsternehotels in der indischen Stadt Pune.