Bozen im Wandel der Zeit

Dienstag, 25. April 2017, 20.20 Uhr

Von den Römern bis zur Ära Perathoner

Als die Römer im Jahr 15 vor Christus das Gebiet um die spätere Stadt Bozen eroberten, bauten sie eine Brücke über den Eisack mit dazugehöriger Raststation für die Truppen auf dem Weg nach Norden.
Neueste Ausgrabungen lassen vermuten, dass diese Keimzelle der Stadt, das Castellum Bauzanum, in der Nähe des heutigen Kapuzinerklosters zu suchen ist.
Die Stadt, im 12. Jahrhundert vom Bischof von Trient gegründet, entwickelte sich auf Grund ihrer günstigen Verkehrslage schon bald zu einem Markt- und Handelsknoten. Bozen wurde zum bedeutenden Drehkreuz im Fernhandel, aber auch zur Begegnungsstätte der Kulturen aus dem süddeutschen und dem oberitalienischen Raum. Historiker und Experten zeichnen in der Dokumentation "Bozen im Wandel", gestaltet von Gerd Staffler, die wichtigsten Etappen von den Römern bis zu den Gründerjahren unter dem legendären Bürgermeister Julius Perathoner nach.