Im Waltherhaus

Samstag, 22. April 2017, 20.25 Uhr

Kultur trifft Menschen

50 Jahre Bozner Waltherhaus: Es wurde auf private Initiative hin und mit österreichischen Fördermitteln als Bezugspunkt für Südtiroler Verbände und Vereinigungen gebaut. Das Kulturinstitut, die Teßmann-Bibliothek, der Künstlerbund, die Südtiroler Hochschülerschaft und viele andere mehr fanden hier eine Bleibe.
Zugleich dachte man an ein Theater. Denn auch dieses fehlte in der Landeshauptstadt, weil das ehemalige Stadttheater am Verdiplatz 1943 von Bomben zerstört worden war.
Unzählige Male hat sich seitdem der Vorhang geöffnet und geschlossen, es wurde gelacht und geweint, gepfiffen und geehrt.
Man besann sich der eigenen Volksgruppe und des Rechts auf Eigenleben, suchte aber auch den Weg zu kultureller Verständigung über die Landes- und Sprachgrenzen hinaus.
Zum 50-Jährigen Jubiläum haben die Filmemacher Astrid Kofler und Helmut Lechthaler hinter die Kulissen geschaut und nachgefragt, welche Aufgaben das Waltherhaus damals, vor fünf Jahrzehnten, hatte und was heute in diesem prominenten Gebäude passiert.